Management und Managementtorten – ein Blick in die Theke
Die phänomenal pointiert visualisierende Katja Berlin schafft es seit Jahren, Woche für Woche aktuelle politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Tortendiagramme in „Die Zeit“ zu veröffentlichen, die einen lachen lassen – oder veranlassen, dass einem das Lachen doch eher im Halse stecken bleibt.
Ich habe die Idee übernommen, Eindrücke, Erfahrungen und Vermutungen in satirisch geprägten Tortendiagrammen zu veröffentlichen, aber zu „meinem“ Thema: Management und Managementsysteme.
Eine erste kleine Auswahl der MANAGEMENTTORTEN habe ich hier in der Blog-Theke zusammengestellt.
Das entscheidende Management … ist hier wer?
Eine entscheidende Managementfrage ist „WER darf bei uns eigentlich WAS entscheiden?“
Eine Frage, die in Unternehmen grundsätzlich klar beantwortet sein dürfte und müsste. Eine Managementantwort also.
Oder damit direkt zusammenhängend: WER ist für WAS verantwortlich? Leider oft ungeklärt. Die Folge: Sehr oft werden notwendige Entscheidungen nicht getroffen. Was übrigens niemals gut geht.
Der Realtitätscheck zeigt oft Erstaunliches … oder?

Wie werden Entscheidungen getroffen? Managementtorten
Projekt-Management auf der Zielgerade … vielleicht
Projektmanagement gilt als eine besondere Managementdisziplin.
Eine bei einem Audit genau so erlebte Anekdote:
„Wir haben mittlerweile so viele Projekte gleichzeitig am Laufen, dass wir langsam den Überblick verlieren. Wir haben uns deswegen dazu entschlossen, innerhalb des nächsten Jahres im Rahmen eines Projekts „Scrum“ einzuführen!“
Ein Jahr später:
„Wie hat sich nun Ihr Projektmanagement durch die Einführung von Scrum verändert?“
„Ganz ehrlich: Durch die Vielzahl an Projekten hatten wir überhaupt keine Zeit, uns auch noch um das Projekt Scrum zu kümmern. Das läuft zwar noch, aber es ist erstmal hintenangestellt.“
Das kann passieren. Aber von Management kann man dann halt nicht mehr sprechen, oder?

Wie in Unternehmen Projekte abgeschlossen werden – Managementorten
„Einfach-mal-machen-Management“
„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“
Ob Hesse damals auch den Start von Qualitätsmanagement-Systemen mitgemeint hat?
Vielleicht.
Ein QM-System neu zu starten, entweder ganz neu oder als Re-Start, ist immer eine Herausforderung. Gerne stürzt man sich da auf das bereits Vorhandene und Eindeutige; einfach mal machen. Ein großer Fehler!
Denn Fußball zu spielen, dabei alle Regeln zu kennen und einzuhalten, aber ohne zu wissen, was eigentlich erreicht werden soll, ergibt nicht so richtig viel Sinn.
Es geht um´s Gewinnen. Am Ende.
Und bei QM-Systemen?

Der Anfang eines QM-Systems – Managementtorten
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Das Interesse der Auditierenden
Qualitätsmanagementsysteme gelten leider noch immer vielerorts als reine Zusatzaufgabe, sind rein deskriptiv gedacht und gelebt und sie bringen so grundsätzlich wenig bis gar keinen echten Mehrwert, zum Beispiel als ganzheitliches Steuerungsinstrument, für die Organisation.
Und leider gibt es auch noch immer sehr viele Auditorinnen und Auditoren, die das genau so unterstützen: Nämlich, dass sie gar kein Interesse haben, das System zu verstehen, sondern sich rein auf Formalitäten fokussieren. Wenn nun eine Organisation mit einem rein deskriptiven System auf einen Auditor trifft, der ausschließlich an dem Vorhandensein von Dokumenten interessiert ist, dann ergänzt sich das prima.
Es ist halt nur (fast) komplett sinnlos und kaum wirksam.
„Fast“ deswegen, weil das QM-System zu einem reinen Nachschlagewerk degradiert ist; aber man kann dort eben nachschlagen für den Fall der Fälle.

Was Auditierende so interessiert – Managementtorten
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Dr. phil. Markus Reimer ist Keynote-Speaker und Lead Auditor für Managementsysteme.
